5.9.2010

Aktuell

Endlich! Darauf hat die Welt lange gewartet: Movie Slam präsentiert sich und sein Programm im Internet. Informieren Sie sich über die Idee, Konzeption und die Konsequenzen unseres Programms rund um die Filmparodie.
Soweit es die Qualität zuläßt können Sie sich gleich von einem Video-Ausschnitt einer unserer zahlreichen "Filme" überzeugen lassen. Oder lassen Sie die Bilder sprechen.
Sollte Sie all das noch nicht überzeugt haben, lesen Sie doch eine der zahlreichen Besprechungen der Presse - spätestens dann müssen Sie einfach mit uns in Kontakt treten.

Material

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Videos
Kleine Ausschnitte unseres Programms können Sie sich hier als Video im Quicktime-Format ansehen.
 
Gezappt und gezappelt
Film-Karikatur "Movieslam" persifliert 20 Filme an einem Abend.
 
Hildesheim. 20 Kinofilme im Schnelldurchlauf: In der ›Nachtbar‹ des Stadttheaters zappten sich drei Schauspieler durch Leinwandhits – und das Publikum musste raten. Filmgeschichte durch die Dialektmaschine gedreht.
Was ist das? Drei Männer in Anzügen trampeln wie verrückt auf dem Boden herum, kreischen dabei mit schrillen, hohen Stimmen in Mikrofone, bis einer von ihnen schließlich ein Sektglas in einem Eimer zerbricht? Eine neue Boyband mit Stimmbruch und Glasallergie? Leider falsch. Die drei Herren stellen gerade die berühmte Szene aus der „Blechtrommel“ nach.
Unter dem Motto „Movie Slam“ präsentierten die Schauspieler Karl Miller, Karl-Heinz Ahlers und Arnd Heuwinkel dem Publikum der Nachtbar Ausschnitte aus gut zwanzig Filmklassikern.
Als Ersatz für die „Actors-Night“, die eigentlich hätte stattfinden sollen, zappten und zappelten sich die drei mit vollem Körper- und Stimmbandeinsatz durch die wunderbare Celluloidwelt Hollywoods, von bekannten Streifen wie „Alien“, „Casablanca“, über „Rocky“, „Der Sturm“ bis zu „Rainman“ und „Heat“. Mit minimalistischer, dafür aber einfallsreicher Requisite erzeugten die „menschlichen Leinwände“ á la TV-Comedian Michael Mittermeyer immer wieder überraschende und witzige Neuinterpretationen von Filmen, deren Herkunft dem mitratenden Publikum jedes Mal am Ende gesagt wurde.
Klar erkennbar, die drei haben alle Filme gesehen und sich mit Liebe zum Detail mit ihren ausgewählten Szenen auseinandergesetzt. Da werden die großen Dialoge der Filmgeschichte durch die Dialektmaschine gedreht und persifliert, Gefühle auf die Bühnenfolterbank gelegt und überspannt oder imaginäre Gladiatoren-Schwertkämpfe mit Comicgeräuschen untermalt. So flogen beispielsweise Spielzeugbagger und Plüschkuh durch den mit Mikrofonen erzeugten Stimmbandsturm „Twister“ plastisch darzustellen und  klarzumachen, dass man keine Spezialeffekte benötigt, um die gewünschte Wirkung beim Zuschauer zu erzielen. Und die war durchweg positiv: Szenenapplaus und Lachen quittierten die Ideen der drei Schauspieler. Wer also beim nächsten Videothekenbesuch beim besten Willen nicht an den Titel des Filmes erinnern kann: Einfach nachspielen. Das funktioniert wunderbar, wenn man nicht für verrückt gehalten wird.  (han)
 

Darsteller

Karl Miller, der britische Actionheld und Stimmbandakrobat aus South Benfleet (GB) … lesen Sie mehr!

Karl-Heinz Ahlers, der klare Kühle aus dem hohen Norden, stammt aus Emden … lesen Sie mehr!

Arnd Heuwinkel, ist das westfälisches Urgestein aus Bielefeld … lesen Sie mehr!

Pressestimmen

»Gezappt und Gezappelt« (Hildesheimer Allgemeine Zeitung 26.03.2002)

»Besser als das Original« (Neue Westfälische 28.05.2004)

»Großes Plüsch-Kino« (Hamburger Abendblatt 6.11.2004)

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